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5.000 Kolleg:innen bei der HPM: Von zwei Betrieben zu einer starken Handwerksgruppe

Hamburg – 15.09.2026

Philip Mecklenburg und der 5.000 Mitarbeiter der HPM schauen lachend in die Kamera

Ein Meilenstein, der mehr erzählt als eine Zahl

1989 startete HPM DIE HANDWERKSGRUPPE mit zwei Handwerksbetrieben. Heute gehören mehr als 160 Betriebe in Deutschland und Österreich zur Gruppe – und mit Vadim Seifert, Maler und Lackierer aus Bremen, jetzt auch Kollege Nummer 5.000. Ein guter Anlass, zurückzuschauen: Was hat sich in 37 Jahren verändert und was ist geblieben? Darüber haben wir mit Gründer und Gesellschafter Philip Mecklenburg und Geschäftsführer Cornelius Hafner gesprochen.

Zwei Betriebe standen am Anfang. Seitdem ist viel passiert: Neue Betriebe sind hinzugekommen, ebenso wie weitere Gewerke, Regionen und Sparten. Aus den Anfängen in einer Garage ist eine starke Handwerksgruppe geworden.

Vor 37 Jahren begann das Kapitel HPM, heute arbeiten 5.000 Menschen in der Gruppe. Was geht dir, Philip, dabei durch den Kopf?

Philip: „Puh, das ist schon eine Wahnsinns Zahl. Als wir vor 37 Jahren gestartet sind, war diese Entwicklung nicht absehbar. Darauf können wir unfassbar stolz sein. Irre wichtig ist aber zu betonen, wie wir gewachsen sind. Wir haben uns immer weiterentwickelt und vieles professionalisiert, aber unser Kern ist geblieben: Wir sind ein Familienunternehmen und denken langfristig. Unsere Betriebe und ihre starken Mannschaften sind und bleiben die Stars.“

Kann ein Familienunternehmen bei der Größe überhaupt noch familiär sein?

Philip: „Familienunternehmen bedeutet für mich nicht, dass sich jeder persönlich kennt. Das kriegen wir leider nicht mehr hin (lacht wehmütig). Das Familiäre zeigt sich für mich darin, wie wir miteinander umgehen und wie wir Entscheidungen treffen: schnell, verlässlich und mit Blick auf die Menschen und Betriebe. Das werden wir uns immer bewahren.“

Welche Möglichkeiten eröffnet die Größe der HPM heute?

Cornelius: „Mit der Größe der Gruppe sind vor allem die Chancen gewachsen. Die HPM-Betriebe stehen für ein wahnsinniges Fachwissen. Als Gruppe bieten wir die Plattform für echtes Netzwerk und Austausch. Dazu können wir Kolleg:innen extrem spannende Entwicklungsperspektiven bieten. Das beginnt bei Weiterbildung und unserem Campus, reicht über Führungskräfteprogramme bis hin zu neuen Aufgaben und Verantwortungsbereichen. Und auch für unsere Kunden macht die Größe der Gruppe einen Unterschied. Wir bringen heute zunehmend unterschiedliche Gewerke zusammen und sind für unsere Kunden Teil der Lösung. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, für welche Kunden unsere Betriebe arbeiten und an welchen tollen Projekten wir beteiligt sind.“

Als Gruppe bieten wir die Plattform für echtes Netzwerk und Austausch. Dazu können wir Kolleg:innen extrem spannende Entwicklungsperspektiven bieten.

Cornelius Hafner

HPM-Geschäftsführer

Porträt Cornelius Häfner
Cornelius, du begleitest die Entwicklung der HPM seit 6 Jahren. Was braucht es, damit bei weiterem Wachstum das erhalten bleibt, was die HPM ausmacht?

Cornelius: „Zuallererst ist Wachstum kein Selbstzweck, das ist ganz wichtig! Aber klar: Das Handwerk steht in den kommenden Jahren vor einem großen Generationswechsel, gerne gestalten wir den mit unserer Erfahrung mit. Als Organisation müssen wir dafür mit unseren Führungskräften die Voraussetzungen schaffen. Wir investieren massiv in unsere Kolleg:innen und werden das auch in Zukunft tun. Der Mensch steht bei uns immer im Mittelpunkt.“

Bei 5.000 Kolleg:innen wird es schwieriger, den Einzelnen zu sehen. Wie gelingt das trotzdem?

Philip: „Die Größe der Gruppe darf nicht dazu führen, dass wir den einzelnen Azubi, die Gesellin oder den Meister aus dem Blick verlieren. Entwicklung passiert vor allem im Betrieb, im täglichen Miteinander und durch Führungskräfte, die ihre Mannschaft kennen. Als Gruppe können wir zusätzliche Chancen schaffen, Türen öffnen und Menschen miteinander vernetzen. Entscheidend ist aber immer, was der oder die Einzelne kann, möchte und sich zutraut.“

Und was sagt Nummer 5.000?

Bei all den Zahlen, Betrieben und 37 Jahren Unternehmensgeschichte fehlt noch einer: der Kollege, der den Anlass für diesen Rückblick überhaupt geliefert hat. Vadim Seifert ist Anfang 20 und als Maler und Lackierer beim neuen HPM-Betrieb Hespenheide in Bremen zur Gruppe gekommen. Dass er damit gleichzeitig eine besondere Marke knackt, erfuhr er erst später.

Vadim, wie hast du erfahren, dass ausgerechnet du Kollege Nummer 5.000 bist?

Vadim: „Ich war gerade auf einer Baustelle im Weserstadion und hatte fünf Anrufe von einer unbekannten Nummer. Erst bin ich gar nicht rangegangen. Und plötzlich hieß es: Du bist Mitarbeiter Nummer 5.000! Ich hab danach erst einmal meinen Chef angerufen und gefragt, ob das wirklich stimmt.“

Und, aufgeregt?

Vadim: „Ich nehme das ganz locker. Wobei…beim Treffen mit Philip in Hamburg war ich froh, dass ich nicht singen musste. Im Betrieb haben alle erzählt, dass Philip das gerne macht. Am Ende war es ein toller Besuch für mich, hat richtig Spaß gemacht.“

Was würdest du heute jemandem sagen, der neu zur HPM kommt?

Philip: „Dir kann im Handwerk nichts Besseres passieren – lacht.“

 

1989 die Gründer Klaus Dreyer und Philip Mecklenburg

 

1989 der erste Mitarbeiter Sami Acar

 

2026 Philip Mecklenburg, Sami Acar und der 5.000 Mitarbeiter Vadim Seifert