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Der neue Campus: Wissen, Weiterbildung und Entwicklung für die ganze Handwerksgruppe an einem Ort

Hamburg – 14.09.2026

Vorstellung des HPM-Campus auf einer großen Bühne

Lernen soll einfacher werden – und vor allem genau dann möglich sein, wenn man es braucht

Was weiß die Kollegin im Nachbarbetrieb, das mir gerade weiterhelfen könnte? Und wo finde ich die passende Weiterbildung für meine nächste Aufgabe? Mit dem neuen Campus bekommt Lernen in der HPM einen zentralen Ort. Warum das mehr ist als eine neue Plattform, erklären Sabrina Räther, Leiterin Talent Management, und Geschäftsführer Christoph Lüdemann-Ravit.

Mehr als 160 Betriebe, unterschiedliche Gewerke und jede Menge Erfahrung: In der HPM steckt viel Wissen & Know-how. Die Herausforderung ist, es dort verfügbar zu machen, wo es gebraucht wird. Genau hier setzt der neue Campus an.

Die Lernplattform bündelt Weiterbildung, Fachwissen und Entwicklungsmöglichkeiten und macht Angebote für Mitarbeiter:innen leichter zugänglich. Dabei geht es nicht darum, Lernen komplett ins Digitale zu verlagern. Vielmehr soll der Campus Präsenzformate, digitale Angebote und das Wissen innerhalb der Gruppe sinnvoll miteinander verbinden.

Wir haben mit Sabrina Räther aus dem Talent Management und Geschäftsführer Christoph Lüdemann-Ravit darüber gesprochen, warum die HPM einen eigenen Campus braucht und was sich damit beim Lernen verändern soll.

Sabrina, warum braucht die HPM überhaupt einen Campus?

Sabrina Räther: „Weil wir das lebenslange Lernen in einer wachsenden HPM fördern wollen. Es gibt bereits viele gute Angebote und viel Fachwissen in unseren Betrieben. Bisher war aber nicht immer auf den ersten Blick klar: Was gibt es eigentlich wo? Was passt zu mir? Und wo finde ich es? Der Campus soll genau das einfacher machen.“

Warum ist es für die HPM wichtig, gerade jetzt stärker in Lernen und Entwicklung zu investieren?

Christoph Lüdemann-Ravit: „Die HPM ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen – und damit auch die Möglichkeiten und Angebote für unsere Kolleg:innen. Gleichzeitig verändert sich die Arbeitswelt im Handwerk rasant: Aufgaben werden komplexer, Wissen entwickelt sich sehr schnell weiter und Menschen arbeiten aufgrund des demografischen Wandels länger. Wir wollen unseren Kolleg:innen  mit einem attraktiven Lernangebot gezielt auf diese neuen Rahmenbedingungen einstellen. Der Campus macht die vielen Angebote und das Wissen, das wir in der Gruppe haben, dafür besser zugänglich.“

Aufgaben werden komplexer, Wissen entwickelt sich sehr schnell weiter [...] Wir wollen unseren Kolleg:innen [...] gezielt auf diese neuen Rahmenbedingungen einstellen.

Christoph Lüdemann-Ravit

Geschäftsführer

Christoph Lüdemann-Ravit mit Tablett in der Hand
Was soll für die Mitarbeiter:innen konkret besser werden?

Sabrina Räther: Der Anspruch klingt zunächst einfach: weniger suchen, schneller finden. Wer sich fachlich weiterbilden, auf eine neue Aufgabe vorbereiten oder Wissen auffrischen möchte, soll leichter zum passenden Angebot kommen. Und Weiterbildung endet dabei nicht bei klassischen Seminaren. Auch Fachwissen aus der Gruppe, Webinare und unterschiedliche Entwicklungsangebote können ihren Platz im Campus finden.

Muss Lernen jetzt vor allem digital stattfinden?

Sabrina Räther: Gerade im Handwerk wäre das wohl die falsche Schlussfolgerung. Vieles lernt man am besten gemeinsam, praktisch und im direkten Austausch. Der Campus soll deshalb nicht ersetzen, was heute schon gut funktioniert, sondern die verschiedenen Lernwege besser miteinander verbinden.
Mal digital, mal vor Ort – entscheidend ist, dass das Format zum Inhalt und zum Arbeitsalltag passt.

Der Campus soll [...] nicht ersetzen, was heute schon gut funktioniert, sondern die verschiedenen Lernwege besser miteinander verbinden.

Sabrina Räther

Abteilungsleiterin Talent Management

Welche Rolle spielt das Wissen aus den HPM-Betrieben?

Sabrina Räther: Das ist einer der spannendsten Aspekte des Campus. In den Betrieben und in der Service & Verwaltung gibt es über Jahre gewachsenes Fachwissen und Erfahrungen, von denen auch andere innerhalb der Gruppe profitieren können.Damit wird der Campus perspektivisch nicht nur ein Ort, an dem Wissen vermittelt wird. Er kann auch dabei helfen, Wissen innerhalb der HPM stärker zu teilen und voneinander zu lernen.

Und wann ist der Campus für die HPM ein Erfolg?

Sabrina Räther: Der Campus ist ein Erfolg, wenn wir eine echte Lernkultur geschaffen haben – wenn Kolleg:innen freiwillig und regelmäßig lernen, weil sie den Mehrwert spüren, nicht weil es vorgeschrieben ist.

Christoph Lüdemann-Ravit: Für mich ist der Campus erfolgreich, wenn Entwicklung bei uns selbstverständlich wird. Wenn Kolleg:innen neue Aufgaben übernehmen, sich fachlich weiterentwickeln oder den nächsten Schritt in Richtung Führung gehen und bei uns die Möglichkeiten und Lernangebote dafür finden. Wir wollen die besten Handwerks-Talente nicht nur für die HPM gewinnen, sondern ihnen auch langfristig Perspektiven innerhalb unserer Gruppe bieten.