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Azubi-Netzwerktreffen: Neue Perspektiven auf Ausbildung im Handwerk und Nachhaltigkeit

Hamburg – 29.04.2026

Azubi der HPM DIE HANDWERKSGRUPPE mit mini Mülleimern in der Hand

Neue Einblicke, viele Aha-Momente und die Frage: Was hat das alles eigentlich mit mir zu tun?

Wie vielfältig ist die HPM eigentlich und was hat Nachhaltigkeit mit dem eigenen Arbeitsalltag zu tun? Beim Azubi-Netzwerktreffen kamen Auszubildende aus verschiedenen Gewerken zusammen und gingen genau diesen Fragen auf den Grund – praxisnah und nah dran an der Ausbildung im Handwerk.

Zum dritten Mal kamen Auszubildende aus Hamburg und Lübeck zum HPM Azubi-Netzwerktreffen zusammen. Was im Alltag oft zu kurz kommt, stand hier im Mittelpunkt: über den eigenen Betrieb hinausblicken, andere Gewerke kennenlernen und die HPM als große Gruppe erleben.

Organisiert wurde das Format gemeinsam von den Teams Umwelt & Nachhaltigkeit und Talent Management und bringt damit zwei zentrale Zukunftsthemen in der Ausbildung im Handwerk zusammen. Für viele Azubis war genau das ein echter Perspektivwechsel. Im Arbeitsalltag trägt man meist den „Betriebe-Hut“ – die Gruppe dahinter bleibt eher abstrakt. Beim Netzwerktreffen wurde plötzlich greifbar, wie viele unterschiedliche Bereiche zur HPM gehören und welche Möglichkeiten sich innerhalb der handwerklichen Ausbildung ergeben.

Mehr als nur der eigene Betrieb

Schnell wurde klar: Da gibt es noch viel mehr. Andere Gewerke, andere Aufgaben, andere Wege im Handwerk. Für viele ein echter Aha-Moment und die Erkenntnis, wie vielfältig die Ausbildung im Handwerk bei der HPM ist. Allein in diesem Jahr hat die HPM rund 200 neue Auszubildende eingestellt. Insgesamt sind aktuell 453 Azubis Teil der Gruppe. 

    Nachhaltigkeit – und plötzlich wird es konkret

    Ein zentrales Thema: Nachhaltigkeit im Handwerk. Klingt erstmal groß, wurde an diesem Tag aber ganz praktisch. Das Team Umwelt & Nachhaltigkeit brachte zwei Aufgaben mit, die schnell für Diskussionen sorgten: Was bedeutet Nachhaltigkeit im Handwerk überhaupt? Und wo begegnet sie uns im Alltag der Ausbildung im Handwerk? Die Antworten waren vielseitig. Weniger Müll, bessere Planung, Recycling – viele Ideen lagen auf dem Tisch. Gleichzeitig wurde auch offen gesagt: In der Praxis ist das oft gar nicht so einfach.

    Zwischen Anspruch und Realität

    Gerade auf Baustellen treffen viele Materialien aufeinander – saubere Trennung ist aufwendig, Recycling nicht immer leicht umzusetzen. Der Tenor in der Gruppe: gute Ansätze, aber manchmal auch ziemlich anstrengend. Und genau darin lag ein wichtiger Teil der Diskussion. Denn Nachhaltigkeit im Handwerk bedeutet mehr als Umweltschutz. Es geht auch um gesundes Arbeiten, faire Bedingungen, Ausbildung und Weiterbildung sowie den verantwortungsvollen Umgang miteinander. Oder, wie es ein Azubi auf den Punkt brachte: „Geht jeden was an.“

      Aha-Momente inklusive

      Einige Erkenntnisse überraschten viele Teilnehmende: Für bestimmte Abfälle gibt es bereits funktionierende Kreisläufe. Materialien können getrennt entsorgt oder sogar vom Hersteller zurückgenommen werden und sind damit nicht nur nachhaltiger, sondern oft auch wirtschaftlicher als gedacht. Gleichzeitig wurde klar: Es gibt noch keine perfekte Lösung für alles. Aber es gibt viele kleine Stellschrauben, an denen jede:r im Alltag der handwerklichen Ausbildung drehen kann – und bei denen die Handwerksgruppe mitgestaltet.

      Ein Format, das verbindet

      Das Azubi-Netzwerktreffen zeigt, wie wertvoll der Austausch über Betriebs- und Gewerkegrenzen hinweg ist. Es schafft Verständnis für die Größe der HPM, bringt Menschen zusammen und macht Themen wie Nachhaltigkeit im Handwerk greifbar. Vor allem aber zeigt es: Man ist Teil von etwas Größerem und kann bereits in der Ausbildung im Handwerk aktiv mitgestalten.