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Technische Gebäudeausrüstung

E-Lkw laden im Kieler Hafen: HPM-Betrieb generation E baut neuen Schnellladepark

Schleswig-Holstein – 01.10.2026

Zwei Geschäftspartner präsentieren vor einem Generation-E-Lkw die Ladeinfrastruktur für elektrische Nutzfahrzeuge.

Acht Ladepunkte mit 400 kW Leistung und ein Projekt, bei dem eine Nummer größer gedacht wurde 

Ladeinfrastruktur gehört für generation E zum Tagesgeschäft. Im Kieler Ostuferhafen wartete trotzdem eine Premiere: Erstmals errichtete das Team einen Ladepark speziell für Lkws. Acht Ladepunkte ermöglichen dort künftig das Laden elektrischer Schwerlastfahrzeuge – und generation E war von der Planung und technischen Umsetzung bis zur Inbetriebnahme dabei.

Wer im Kieler Ostuferhafen unterwegs ist, trifft nicht gerade auf Kleinwagen. Der Hafen ist ein wichtiger Umschlagplatz für Güter und Lkws – und genau hier entsteht auch Infrastruktur für den elektrischen Schwerlastverkehr. 

Im Auftrag der ELECTRIC MOBILITY INFRASTRUCTURE Deutschland GmbH, einem Tochterunternehmen des französischen Energiekonzerns ENGIE, hat generation E vier Schnellladesäulen mit insgesamt acht Ladepunkten errichtet. Jede Säule verfügt über eine Ladeleistung von 400 kW. Geladen wird mit 100 Prozent Ökostrom. 

Für das Team war das ein besonderer Auftrag. Ladeparks gehören zwar längst zum Alltag der Expert:innen, bisher standen dabei aber vor allem Pkws im Mittelpunkt. In Kiel musste die vorhandene Infrastruktur an die deutlich anderen Anforderungen von Lkws angepasst werden.

Mehrere elektrische Lkw stehen an einem Schnellladepark mit Hochleistungsladesäulen.

Ein Ladepark im XXL-Format 

Und die machen sich schon bei ganz praktischen Dingen bemerkbar. Ein Lkw braucht mehr Platz, die Fahrzeuge auf dem Gelände sind schwerer und selbst die Ladekabel müssen länger und besonders widerstandsfähig sein. 

Knapp zwei Monate war das generation E-Team vor Ort. Es passte unter anderem die vorhandene Infrastruktur an, installierte Trafo und Verteilung, zog die benötigten Kabel und setzte schließlich die Schnellladesäulen. Damit der laufende Hafenbetrieb und die Flächen bei den Arbeiten geschützt blieben, kamen zeitweise sogar Schwerlastmatten zum Einsatz. 

Auch an die weitere Entwicklung wurde bereits gedacht: Die acht Ladeplätze sind so vorbereitet, dass später Schrankenanlagen ergänzt werden können. Speditionen könnten dann beispielsweise feste Ladezeiten buchen.

Laden, während der Fahrer Pause macht 

Für den elektrischen Fernverkehr ist nicht allein entscheidend, dass geladen werden kann. Der Ladevorgang muss auch zum Arbeitsalltag der Fahrer:innen und zu den Fahrplänen der Speditionen passen. 

Die in Kiel eingesetzte Technik ermöglicht deshalb unterschiedliche Ladegeschwindigkeiten. So kann ein Fahrzeug beispielsweise während einer vorgeschriebenen Ruhezeit geladen werden oder schneller, wenn es zeitnah weitergehen muss. Die technischen Details dahinter sind komplex. Das Ergebnis ist ziemlich einfach: Der Lkw lädt, während der Fahrer Pause macht – und kann anschließend weiter auf Tour.

Ein HPM-Projekt für neue Mobilität 

Am 1. September 2026 wurde der neue Ladepark offiziell eröffnet. Damit ist auch ein Projekt abgeschlossen, das zeigt, wie sich das Handwerk verändert: Neue Technologien brauchen nicht nur gute Ideen und politische Ziele. Am Ende braucht es Fachleute, die die Infrastruktur planen, installieren und in Betrieb nehmen. Und genau da kommt generation E ins Spiel.